Ísland 2009

06. Juni - 27. Juni

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6. Juni: geiht los ...

 

Ein Start ohne Streß, daß wäre in diesem Jahr glatt gelogen; nicht nur des Autos wegen, welches dank diverser Pfuschereien in der Elektrik noch eine Woche zuvor von innen aussah wie Dresden '45. Nein, ohne die Annehmlichkeiten eines funktionierenden Bades nebst einer ebenso voll funktionstüchtigen Küche kann ein Reisestart zum Oldtimertreffen schon mal zum Problem werden. Weswegen der Startschuß dann auch im Schellerdamm fällt ... Nichtsdestotrotz, alsbald sind nicht nur der fahrbare Untersatz, sondern auch der Fahrer selbst geschniegelt und gebügelt, und die Fuhre setzt sich in Richtung A7 in Bewegung.

 

Jepp, A7 diesmal, dank der einschneidenden Kürzungen im Fahrplan der Norrøna. Bergen war der Startpunkt im vergangenen Jahr, Scrabster sollte es in diesem Jahr sein. Doch dann zauberte die Smyrilline den Fahrplan 2009 aus ihrem Ärmel. Scrabster nebst Bergen gestrichen, es bleiben Esbjerg als Ausgangshafen in der Vorsaison, und Hanstholm in der Hauptsaison. Wenigstens entfallen in der Vorsaison dadurch die zwei Tage Zwischenstop auf den Färöerinseln -> www.smyrilline.de .

 

geiht los! Schellerdamm 16, 7:00 Uhr morgens

 

Also A7, Richtung Norden, Richtung Dänemark, zur Grenze; außer dem Phänomen "Kachelzähler" im allseits bekannten Nadelöhr der schönsten Stadt der Welt, und den üblichen Geistesgestörten dahinter auf der linken Spur, ist diese erste Fahrtstrecke entspannend, genau richtig für den Start in die kommenden drei Wochen. Daran ändert sich beim Wechsel auf dänisches Staatsgebiet nichts, im Gegenteil. Und wirklich ísländische Verhältnisse bieten sich dann ab Apenrade auf dem Weg querfeldein. Computergestützte Routenplaner empfehlen als Weg nach Esbjerg die Strecke über die Autobahn, die verschiedenen Wege über Landstraße sind jedoch nicht nur kürzer, sondern auch viel abwechselungsreicher und eben entspannender. 

 

Nach der Fahrt über die 24 bis Ribe ist es nur noch ein Katzensprung bis Esbjerg, daran ändert auch der noch eingelegte Zwischenstop im örtlichen Supermarkt Føtex nichts. Schon bald kommt auf dem Weg über die 11 der hohe Schornstein des Kohlekraftwerkes von Esbjerg in Sicht, und genau dort ist auch der jetzige Liegeplatz der Norrøna. Verfahren geht quasi nicht, und obgleich die Fähre Esbjerg nur in der Nebensaison anläuft, sind die Zielländer in der Stadt an der Hauptstraße sogar ausgeschildert.

 

Etwas trostlos ist es hier schon, inmitten eines weitläufigen Industriegebietes, umgeben von weiten Lagerflächen für Windkraftwerkbauteile, und den Anlagen des genannten Kohlekraftwerkes. Ein erster Einweiser steht bereits vor dem Kraftwerk an der Straße und schickt die Íslandreisenden auf den Parkstreifen nebenan, damit die Fracht-LKW von/zur Fähre ungehindert passieren können. Er schaut etwas ungläubig auf das nevadabeige Gefährt, grinst dann breit und weiß sogar um die Besonderheit des Oldtimerkennzeichens. Der anschließende Check-in ist unkompliziert, dann ist erstmal Warten angesagt.

 

Das Gesicht kennst Du doch .... ? Die Welt ist ein Dorf, am Wagen läuft der Pfälzer vorbei, der im letzten Jahr partout nicht in die Massenunterkünfte auf Deck 1 wollte und daher in Kabine 7502 landete. Na, das ist ja eine Überraschung! Also noch jemand, der sich mit dem Íslandvirus infiziert hat. Eine heimtückische Krankheit, fürwahr, und noch dazu unheilbar... Es verspricht jedenfalls eine interessante Überfahrt zu werden.

 

Interessant auch deswegen, weil offenbar wieder ein Schwede mit seinem VW-Bulli in Richtung Oldtimertreffen Selfoss unterwegs ist. So schaut es jedenfalls aus, was soll der alte Bulli vor mir in der Wartereihe sonst dort oben wollen? Hmm, wie der Schein doch trügen kann. Kein Schwede, und auch nicht auf dem Weg zum Oldtimertreffen, noch nicht einmal in den Urlaub unterwegs. Ein in Schweden lebender Ísländer auf dem Weg nach Hause um zu arbeiten, Landvermessung in den Westfjorden. Sachen gibt's !

 

Esbjerg, beim Kohlekraftwerk: die Fähre ist schon da, die meisten Touris noch nicht

 

Nach und nach füllen sich die Reihen der Wartenden unterhalb des Kraftwerks, und es scheint, als würde die Fähre bis zum letzten Platz ausgebucht sein. Wie sich später herausstellen wird, ist dies bei Weitem nicht der Fall, auch hier trügt der Schein. Das Geld sitzt also auch bei Íslandreisenden nicht mehr so locker, trotz der geringeren Kosten in der Vorsaison. Gegen 13:00 Uhr beginnt das Beladen, zäh geht es voran, und gerät im Schiff vollends ins Stocken, weil offenbar wer die PKW-Reisenden nicht nach den Zielhäfen getrennt eingewiesen hat. Das muß erstmal wieder auseinandersortiert werden, natürlich auf dem PKW-Zwischendeck, wo eh schon so viel Platz ist.

 

Planlos sind auch die Touris, nachdem sie ihre Wagen verlassen haben, zumal sich die Frage stellt, warum hier überhaupt Kind und Kegel durch die Reihen irren. Sollte der Rest nicht vorher aussteigen und an Bord gehen, und nur der Fahrer den Wagen ins Schiff bringen? Eine Frage, die sich schnell erübrigt hat. Und die wollen Dienstag auch alle wieder zurück zu ihren Kisten. Na, denn mal viel Spaß, so eng, wie die Reihen wieder stehen, wird das lustig. Obwohl, wenn das Entladen wieder so lange dauert wie letztes Jahr, dann ist reichlich Zeit.

 

Kabine 5014, wo ist das nun wieder? Ein Deck über dem PKW-Zwischendeck, Backbordseite, gaaaaanz vorn. Vorteil: ruhige Lage in Sachen des Nachts umherirrender Passagiere; Nachteil: unruhige Lage bei Seegang, hier vorn ist man ganz nah am Geschehen. Der Seewetterbericht hat allerdings relativ ruhige See für die kommenden Tag vorhergesagt. Die Kabine selbst ist von der Aufteilung her wie eine Vierbettkabine, statt der zwei Etagenbetten links gibt es nur Teppich und nackte Wand. Die Mehrausgabe für diese Doppelkabine zur Alleinnutzung lohnt sich aber, viel Platz ist nun vorhanden, und ein Rest an Privatsphäre.

 

gegen 14:00 Uhr: so bunt gemischt wie die Kisten ringsum sind auch jene mittendrin

 

Wie gesagt, das Beladen zieht sich, gegen 15:00 Uhr dann auch die Durchsage, die Abfahrt werde sich um eine Stunde verschieben. Da die Fahrtzeit insgesamt aber sehr großzügig bemessen ist - bei voller Kraft müßte der Kahn theoretisch schon Montag in Ísland sein -, ist der anschließende Hinweis, man werde trotzdem pünktlich sein, völlig überflüssig. Der Tross der Touris ist wie immer bunt gemischt und läßt sich vom Heck der Norrøna vorzüglich beobachten. Es sind allerdings - wie schon im letzten Jahr - wieder erstaunlich wenig Geländewagen unter den in die Fähre Rollenden, dafür auch auf dieser Reise umsomehr PKW und Wohnmobile. Letztere werden zum Großteil durch Franzosen gestellt, was immer diese Horde geritten hat, einer Karawane gleich ziehen sie zunächst in den Laderaum ein.

 

Ein weiteres Unikum auf dem Weg in die Fähre ist heute ein Reisebus aus dem britischen Empire; der bei näherer Betrachtung nicht mehr ganz taufrische Neoplan sendet über jede verfügbare Fläche an seiner Außenseite eindringliche Botschaften an jene, die des Lesens mächtig sind und sich in der Bibel ein wenig auskennen. "Jesus lebt und wird zurückkehren", na, wenn das nichts ist. Fragt sich nur, wer hier - und wo - bekehrt werden soll. Die Frage klärt sich knapp zwei Tage später auf den Färöerinseln, wo der Bus das Schiff verläßt.

 

Íslandreisende waren schon immer etwas anders als Andere ...

 

mit einer Stunde Verspätung: Auslaufen aus Esbjerg

 

Fanø und die Färöer

 

in Schlangenlinien durch die Fahrrinne

 

Die knapp 40 Stunden bis zu den Färöerinseln auf Nordsee und Atlantik können bei rauer See "interessant" werden, weniger seefeste Reisende sollten vorsorgen. Ablenkung ist immer gut, also am Besten schnell einen Platz in der Cafeteria besetzen, den Magen beschäftigen, und sich selbst zusammen mit anderen Passagieren.

Heute zeigt sich die Nordsee zwar etwas kabbelig, aber die Abmessungen der Norrøna lassen dies zu einem seichten Dahinwogen werden. Der Rundgang durch's Schiff ist schnell erledigt, es bleibt bei einem Kurzbesuch im Duty-Free-Shop zwecks Erwerb von färingischer Gerstenkaltschale. Das Kühlregal mit einigen Wurst- und Käseartikeln hinter den Getränken ist verschwunden, wie gut, daß die Verpflegung für die kommenden Tage bereits auf der Kabine ist. Aber offenbar hat es sich einfach nicht gelohnt, und das hier nun auch Getränke stehen, zeigt, was wirklich im Shop nachgefragt wird.

Die Ein-Mann-Kabine ist eine feine Sache, man kann sich ausbreiten. Richte mich ein, starte im Anschluß den Rechner und mache mich an die Internetseite für die diesjährige Tour. Am Kabinenfenster ziehen derweil etliche Schiffe vorbei, auch werden mal wieder Bohrinseln passiert. Zum Abend hin gibt es den in Ribe bei Føtex erstandenen Fisch, zusammen mit einer Flasche guten Wein. Der in einem dänischen Supermarkt an der Bedienungstheke frisch abgebratene Fisch kommt aus der Nord- oder Ostsee, aber zumindest aus dem Nordatlantik, sollte man meinen. Doch weit gefehlt, was hier so sehr nach Schollenfilet ausschaut, kommt tatsächlich aus Japan .... Da wird glatt der Wein sauer!

 

24h später, die Shetland-Inseln aus der Ferne ...

 

Rund 24 Stunden nach dem Ablegen in Esbjerg erreicht die Norrøna die Inselwelt der Shetlands, einen Stop gibt es hier aber schon seit einigen Jahren nicht mehr. Weswegen die Shetländer auch nicht gerade gut auf die Smyril Line zu sprechen sein sollen ... In der Ferne taucht an Steuerbord das Mainland auf, viel zu sehen gibt es davon nicht. Lediglich der abseits des Mainlands gelegenen Insel Foula nähert sich die Norrøna, und es gibt die Chance für ein paar abwechselungsreiche Bilder.

 

 

... und auch aus der Nähe: Foula

 

In der Vorsaison erreicht die Norrøna die Färöerinseln zu nachtschlafender Zeit, gehen 4:00 Uhr am Montagmorgen taucht das Archipel aus dem Atlantik auf, rund eine Stunde später ist Tórshavn erreicht. Passables Wetter vorausgesetzt geht über den Inseln gerade die Sonne auf, und wieder ergibt sich die Möglichkeit für gute Motive.

Auch wem es prinzipiell egal ist, wo sich der Dampfer gerade befindet, weil ihn eh nur die Ankunft in Seyðisfjörður interessiert, wird an diesem Morgen trotzdem aus dem Schlaf gerissen. Die Ankunft wird über den Lautsprecher in der Kabine bekanntgegeben, wie alle relevanten Ansagen sonst auch. Und es gehen ja auch einige der Passagiere von Bord, die sollten schon rechtzeitig informiert sein.

Von Bord gehen ist auch für alle Reisenden möglich, die weiter nach Ísland reisen, dazu einfach die Bordkarte mitnehmen und beim Zoll vorzeigen. Und natürlich das rechtzeitige Wiederkommen nicht vergessen... Es ist sogar möglich für die Dauer des Aufenthaltes - in der Vorsaison sind dies immerhin neun Stunden - in Tórshavn mit dem Wagen die Fähre zu verlassen. Dies muß man aber spätestens beim Einchecken in Esbjerg angeben, damit das Fahrzeug auch entsprechend verstaut werden kann.

 

Montagmorgen 4:30 Uhr: Einlaufen Tórshavn

 

kurz vor 5:00 Uhr: Edvard Grieg läßt grüßen

 

kein morgendlicher Fehlblick: Rewe und Spar in seltener Eintracht auf dem Kai in Tórshavn

 

einmal Postkarte bitte: Tinganes bei Flaute im Sonnenaufgang

 

Das Wetter an diesem Morgen ist wie geschaffen für einen kleinen Ausflug in die Stadt; kein Wind, kein Nebel, kein Regen, das ist schon mehr als ungewöhnlich. Die Möglichkeit, mit dem Auto von der Fähre zu fahren, habe ich zwar verschnarcht, aber es geht ja auch zu Fuß. Umrunde zunächst das winzige Hafenbecken hinter dem Heck der Fähre, laufe anschließend zur Spitze von Tinganes. Die Fähre wirkt von hier noch gewaltiger, als es schon der umgekehrte Blick von Bord auf die Häuser Tórshavns erahnen läßt. Daß der Pott hier immer heil in den Hafen kommt, ist schon ein kleines Meisterstück.

Über kleine Gassen zwischen den sehr malerischen Holzgebäuden auf Tinganes geht der morgendliche Spaziergang weiter, hinüber zum größeren Hafenbecken Vestara Vág. Im ruhigen Wasser dümpeln etliche kleine Fischerboote, darunter auch noch viele der typischen, offenen Holzboote, die heute allerdings nicht mehr mit Rudern, sondern mit einem kleinen Außenborder angetrieben werden.

Nächstes Ziel ist die alte Festung Skansin gleich neben dem Fähranleger; auf dem grasbewachsenen Hügel befinden sich nebst einem niedrigen Gebäude noch einige alte Festungsmauern und fast ebenso alte Kanonen. Vor dem obersten Verteidigungswall stehen noch zwei englische Geschütze aus dem II. Weltkrieg. 

Das Wetter lädt heute zum Verweilen ein, die Sonne strahlt inzwischen von einem nur leicht bewölkten Himmel, und der Wind hält sich weiterhin im Zaum. Verdöse hier auf einer Bank in einer Nische den Vormittag; nur wenige Touris sind auf der alten Festung unterwegs, verlieren sich zwischen den grasbewachsenen Wällen. Ein Färinger sammelt ihre Hinterlassenschaften ein, aber auch er hat es nicht besonders eilig heute morgen, ist sehr gemächlich am Werke und grüßt freundlich. 

 

die Norröna im Hafen von Tórshavn

 

im Hafen von Thors Hafen

 

auf der alten Festung Skansin, diese Kanone trifft nichts mehr

 

Zurück an Bord - die Dame am Zoll strickt weiter und nickt nur zustimmend, als ich die Bordkarte vorzeige - verfolge ich das Beladen der Fähre, und schließlich das Auslaufen aus dem Hafen. Es ist schon sehr ungewöhnlich, die Wettergötter meinen es weiterhin gut mit uns, und so ergibt sich auf der Fahrt westwärts in Richtung Ísland analog zu 2008 die Möglichkeit die Inselwelt der Färöer zu bestaunen. Die Fähre nimmt den gleichen Weg, scheint aber auf der diesjährigen Fahrt noch näher an den Felsklippen der Inseln vorbeizusteuern. 

 

Nachdem im letzten Jahr keine Dia-Aufnahmen von dieser Wegstrecke entstanden, ist die alten Nikon heute gefordert, während ihr modernes Pendant weitestgehend Ruhepause hat. Aber ist es denn wirklich schon so außergewöhnlich, mit der altbackenen Technik zu photographieren? Offensichtlich ja, denn man fällt auf wie ein bunter Hund ... 

 

Trotz des eisigen Windes sind ob der klaren Sicht viele der Reisenden an Deck zu finden, und man kann nur erahnen, wie viele zigtausend Bilder gerade entstehen. Das Panorama ist aber auch nur zu gut, um es einfach an sich vorbeiziehen zu lassen. Hinzu kommt, daß der Dampfer heute nach Verlassen des Vestmannasund nicht sofort Kurs Ísland nimmt, sondern zunächst in nördliche Richtung läuft, an der Westküste der Hauptinsel Streymoy entlang. Die Insel fällt hier bis auf wenige Stellen durchgehend fast senkrecht ins Meer ab, entsprechend ist der Ausblick vom Schiff. 

 

auf dem Weg gen Ísland: Hestur, Färöerinseln

 

Stykkið am Vestmannasund

 

Fährüberfahrt mit Kreuzfahrtcharakter: Vestmannabjørgini zum Anfassen

 

Vestmannabjørgini, die Norrøna dreht ab Richtung Ísland

 

9. Juni: (Ís)Land in Sicht

 

Seit dem Passieren der Shetlandinseln weht er nun schon, dieser eisige Wind aus nördlichen Richtungen; daran ändert sich auch nichts, als die Norrøna am Morgen Ísland erreicht. Erinnert mich ein wenig an die letzte Reise, und an den Herrn Doktor aus der Schweiz, der mit seinem Rad partout zunächst in den Norden wollte, und dort in Schnee und Eis geriet. In wenigen Stunden wird ein Blick in die Zeitung in Egilsstaðir zeigen, ob es in diesem Jahr bei der nördlichen Strömung bleibt. Schade wäre es, ist doch in diesem Jahr die Umrundung der Insel gegen den Uhrzeigersinn geplant.

 

Zunächst ist da aber wieder dieser wenig kundefreundliche Akt, seine Gäste bereits zwei Stunden vor Erreichen von Seyðisfjörður aus den Kabinen zu komplementieren. Hochgerechnet auf die gesamte Fahrzeit, und in Anbetracht der Tatsache, daß das gleiche Procedere auf der Rückreise vor Hanstholm noch einmal ansteht, sollte man sich beim Zahlen des Fahrpreises ruhig mal Skonto abziehen ...

 

Dienstagmorgen, Ísland in Sichtweite

 

In diesem Jahr ist es offenbar endgültig vorbei mit der ísländischen Beschaulichkeit. Wie es scheint, ist nun jeder ankommende Touri ein potentieller Drogenkurier, es gibt kaum einen Wagen, der nicht gefilzt wird. Ja, es muß wohl so sein, denn weder das Erdinger für Jón, noch der Bismarck für Gonsi finden nennenswerte Beachtung. Vom Rest des schon ein wenig ungewöhnlichen Gepäcks  - was macht man z.B. als Touri im Sommer mit einem Rodelschlitten in Ísland  - mal ganz abgesehen. Dafür sind sofort die Drogenhunde zur Stelle, als ich in der Halle die Autotüre öffne. 

 

Aber so ganz konsequent sind die Jungs auch nicht, auspacken soll ich nix, meinen Ausweis will niemand sehen, die rote Nummer interessiert mal wieder überhaupt nicht, und ich bekomme nicht einmal die obligatorische Zollplakette. Letzteres ist ärgerlich, ist sie doch DAS Souvenir für die Windschutzscheibe. Ist schon etwas komisch, die Ankunft in diesem Jahr ...

 

Doch was soll ich sagen, da bei mir nun nichts zu finden war, rolle ich nach kurzer Zeit wieder aus der Halle des Zolls und bin tatsächlich auch in 2009 mit einem alten Granada in Ísland unterwegs. Das hat doch was!

 

Beweisphoto No. 1: ja, das ist wirklich Ísland ...

 

... daran ändert sich auch auf der anderen Straßenseite nichts.

 

Nach ersten Beweisphotos gilt es den Anstieg zur Fjarðarheiði zu meistern; dabei macht sich die schwächere Motorisierung des diesjährigen Gefährts bemerkbar, an den Steigungen hat die alten Maschine ordentlich zu kämpfen. Zumal die auf sechs Pötte verteilten 2,3l und 108 PS altersbedingt nicht mehr voll vorhanden sind. In Nebel verhüllt und komplett von Schnee bedeckt zeigt sich im Anschluß die Hochebene, einzig die Straße und wenige Felsen ragen schneefrei aus der Landschaft. Ansonsten gleichen sich die Bilder zum Vorjahr, jede Haltemöglichkeit neben der 93 wird von den ebenfalls gerade angekommenen Touris genutzt, um erste Impressionen im Bild festzuhalten.

 

Das "Programm" in Egilsstaðir ist mit dem aus 2008 identisch, nur daß es bei N1 keinen 98 oktanigen Sprit mehr gibt, und es heute etwas umständlich ist, durch den Ort zu kommen, da die Kreuzung 1/92 asphaltiert wird, und daher gesperrt ist. Der Blick in die Zeitung macht froh, die Wettervorhersage spricht von Wetterbesserung im Norden, wohingegen es an der Südküste schlechter werden soll. Es bleibt also bei der geplanten Fahrt über den Norden in Richtung Reykjavík.

 

Mit dem Verlassen von Egilsstaðir ist es auch schnell vorbei mit dem Tourirummel, zum Glück ... Die Ringstraße ist nur wenig frequentiert, es stellt sich schnell die übliche, wohltuende Entspannung ein. Der eiskalte Wind aus nördlichen Richtungen ist aber geblieben, und die Wolken ziehen tiefer und tiefer, mit Erreichen des Jökuldalur beginnt es leicht zu regnen. Ein erster Stop gilt den Wasserfällen im Fluß Ysti-Rjúkandi unweit der Ringstraße, über insgesamt rund 80m Fallhöhe und mehrere Stufen stürzt das Wasser in die Tiefe.

 

Rjúkandifossar im Jökuldalur unweit der Ringstraße

 

Der Anstieg zur Jökuldalheiði ist noch die alte geschotterte Serpentinenstrecke, sehr unangenehm mit meinem alten Gefährt zu fahren; die neu Trasse rechts am Berghang ist weiterhin im Bau. Zum Glück ist aber kaum Verkehr, das schont Lackkleid und Nerven. Die Möðrudalsheiði zeigt sich größtenteils wolkenverhangen, aus dem Regen wird leichter Schneefall, und eiskalter Wind fegt über die kahle Landschaft. Erst jenseits der Víðidalsfjöll wird's etwas besser, zwar immer noch tiefe Wolken, aber ohne Regen. 

 

Im ersten Ísland - Reiseführer, den ich Anfang der 90er erstand, hat es geheißen, die Region rund um den Mývatn gehöre dank seiner Lage im Windschatten der großen Gletscher zu den Schönwetterecken Íslands. Naja, heute ist dann wohl mal wieder der Schlechtwettertag für dieses Jahr ... obgleich es hier nicht viel geregnet haben kann, die Schlammtöpfe im Solfatarenfeld Námaskarð sind ziemlich eingeschrumpft.

 

Solfatarenfeld Námaskarð kurz vor dem Mývatn, mal wieder ziemlich trockengefallen

 

nur an wenigen Stellen brodelt heute der bleihaltige Schlamm

 

der Mývatn kommt in Sicht

 

Vom Mývatn aus ist es heute nicht mehr weit, und der Ort für die erste Übernachtung ist erreicht. Der Campingplatz im Vaglaskógur wenige Kilometer vor Akureyri bietet auch in diesem Jahr ein nettes Plätzchen direkt an der Fnjóska, hinter den vielen Bäumen und Büschen läßt es sich trotz des weiterhin wehenden eisigen Nordwindes gut aushalten. Der Regen bleibt hinter den Bergen weiter nördlich zurück, das Zelt ist schnell aufgebaut, und ebenso schnell bruzzelt alsbald das erste Stück isländisches Lamm auf dem Trangia - Kocher. Dazu ein von der Fahrt gut gekühlter Weißwein, was will man mehr ...

 

am anderen Morgen, bei anderem Wetter: Campingplatz Vaglaskógur

 

nein, das ist noch nicht das anvisierte Oldtimertreffen ...

 

Am nächsten Tag ist das Wetter wie ausgewechselt, der gestrige Wetterbericht hat also nicht gelogen. Es wird schnell warm im Zelt, fast schon zu warm. Die müden Knochen sind im benachbarten Fluß flugs aufgeweckt, zum Frühstück geht es vom Vaglaskógur ein Stück des gestern gekommenen Weges zurück, ran an den Góðafoss. Es klingt zwar unglaublich, aber nach nunmehr 15 Jahren und rund 20 Íslandreisen entsteht heute das erste Bild des Götterfalls im Sonnenschein. Es läßt sich jedenfalls gut aushalten heute, die Aussicht ist phantastisch nicht zuletzt auch wegen des vielen Schnees, der noch in den Bergen liegt, und dem sprießenden Grün in den Tälern.

 

nach 15 Jahren und 20 Touren: der Goðafoss im Sonnenschein

 

Gut gestärkt läßt sich das nächste Ziel schon erahnen, Oldtimerfans kommen in Ísland quasi nicht dran vorbei: das Museum Ystafell unweit des Góðafoss am Weg nach Húsavík. Sverrir ist natürlich vor Ort und freut sich über meinen Besuch, sogleich geht es auf eine Runde durch die Hallen und zu den alten wie neuen Exponaten. Mein Vehikel wird auch in Augenschein genommen, während der Junior gerade mit dem familieneigenen Mustang von der Zulassungsstelle kommt. Das kleine Fordtreffen auf dem Hofplatz ist also kaum zu vermeiden ...

 

Ford-"Treffen" vor dem Museum und Schrottplatz Ystafell

 

nachfolgend weitere Bilder aus dem Museum Ystafell

 

wie wahr, wie wahr ...

 

Überall Ford, ...

... unterschiedlich alt, ...

... auch komplett restauriert, ...

Simca Matra

Der "Rostquietsch" darf nicht fehlen, ...

... noch erstaunlich gut beieinander.

Franzosen ...

Einen Großteil des vorhandenen Fuhrparks ...

... unterschiedlicher Fabrikate ...

Der II. Weltkrieg brachte ...

... unbekanntere Marken genauso ...

bisweilen trifft man auf Ungewöhnliches

... verschiedenen Alters, ...

... meist westlicher Herkunft, ...

unrestaurierte Seltenheit: Nash Airflyte von 1949

restaurierte Traktoren ...

ob der Kasten den Chip meines Tacoma auslesen kann ?

Ford, Ford, Ford

Wechsel in die Außenanlagen: hier hat die Natur eine Schlacht gewonnen

sinkt langsam tiefer ins Gras: 2,3l Granada der ersten Reihe

... unterschiedlich gut erhalten, ...

... von unterschiedlicher Herkunft, ...

... oder im XXL-Format.

Rüsselsheimer jüngeren Datums

... trotz vieler Macken ...

aus dem befreiten Teil Deutschlands: Rennpappe

... im Originalzustand

... stellen allerdings Fahrzeuge ...

... amerikanischer Herkunft.

... diverse Armeefahrzeuge ins Land, ...

... wie bekannte.

Natürlich sind auch viele Geländewagen ausgestellt, ...

bunt durcheinandergewürfelte Modelle, ...

... aber auch mal von der anderen Seite des Eisernen Vorhangs.

das "Mäuschen": Fiat Topolino

... sind ebenfalls zu bestaunen

bin ich schon sooo alt ... ? Sowas steht auch bei mir daheim im Schrank.

was es alles gab ....

Ystafell Stilleben

Moose fühlen sich in der Fensterschachtdichtung besonders wohl

 

Ein Gang über den alten Schrottplatz hinter den Hallen ist Pflicht, ein Ziel ist wieder einmal die Granada - Limousine der ersten Baureihe; der Zustand wird nicht besser, es scheint, als sinke der Wagen immer tiefer ins Gras. Es wäre schade, würde der Wagen hier vollends verrotten. Auf den ersten Blick scheint er nicht unrettbar zu sein, doch wie schaut es von unten aus? Pfiffiger Blechschlosser müßte man sein, der Rest ist überschaubar, dank simpler Technik.

 

Vom weltlichen Schrott modernerer Zeiten geht es im Anschluß hinüber an den Eyjafjörður nach Laufás; das im Stil alter, ísländischer Bauernhöfe vor Einführung des Zements erhaltene Gehöft liegt zwar nicht weit von der Ringstraße entfernt, aber irgendwie scheinen die Touristen heute andere Ziele zu haben. Jedenfalls bleibt reichlich Zeit und Muße, den Komplex eingehend zu studieren, obgleich gerade umfangreich renoviert wird, ein Großteil daher Baustelle ist. Das Mädel an der Kasse hat nix zu tun, das taugt gut für die vielen Fragen, die man so als Touri hat. 

 

Museum Laufás

 

oberhalb des Eyjafjörður, ohne Auto ...

 

... und mit

 

Für die Nacht ist der Vaglaskógur ein weiteres Mal das Ziel, bei einem Wetterchen wie diesem wäre es einfach eine Schande, noch Stunden im Auto und auf der Straße zu verbringen, nur um weiter in Richtung Reykjavík voranzukommen. Ich weiß nicht, wieso, aber nach vielen Reisen durch Ísland, auf denen die entfernteste Einöde gerade gut genug für Übernachtungen war, sind es mittlerweile vermehrt Plätze wie eben dieser hier im Wald, die mich locken. Allerdings nur, wenn hier nicht Heerscharen von weiteren Campern den Platz bevölkern. 

 

der Sonnenschein ist am kommenden Tag fort, Akureyri nicht

 

12. Juni: Strandir und mehr

 

nördlich von Búðardalur auf dem Weg nach Strandir

 

nein, auch noch nicht das Oldtimertreffen

 

die gerade freigegebene Þorskafjarðarheiði ...

 

... gut zu fahren, aber noch jede Menge Schnee

 

Strandir, Asparvíkurdalur, gegen 22:00 Uhr ...

 

... und anschließend auf Asparvík

 

Asparvík, Mitternachtsdiner

 

Asparvík gegen 3:30 Uhr, die Sonne kommt um die Ecke

 

Asparvík, wo einst hákarl produziert wurde

 

auf dem Weg weiter nordwärts, auf der 643 kurz vor Kaldbaksvík

 

auf der 643 in Höhe der Kolbeinsvík

 

ach, hier gibt's keine Autobahn ... ? Auf der 643 in Höhe Byrgisvík

 

Kambur und der Veiðileysa-Fjord

 

Veiðileysa auf dem Weg hinüber nach Djúpavík

 

bei Krossneslaug ( vorn ), im Hintergrund Reykjaneshyrna

 

auf Reykjaneshyrna, Ausblick nach Norden bis Drangaskörð ...

 

... und die gleiche Blickrichtung etwas näher betrachtet

 

noch immer auf Reykjaneshyrna, Trékyllisvík ...

 

... und die wenigen landwirtschaftlich genutzten Flächen an den Buchten

 

Ausblick nach Süden, der Reykjarfjörður und Byrgisfjall

 

arktischer Mohn auf Reykjaneshyrna, ...

 

... und Ólafssúrur, ...

 

... und Lambagrös

 

uralt trifft alt: Suðurlönd und Granada in Djúpavík, ...

 

... erstere ist bald nur noch Geschichte

 

auf dem Weg ins Asparvíkurdalur

 

á gönguferð: im unteren Teil des Asparvíkurdalur

 

weiter oben hat's zunehmend mehr Schnee

 

die Fossá ist vom Schnee erst nur eingerahmt ...

 

... dann auch vollständig darunter verschwunden

 

in den Bergen ringsum liegt ebenfalls reichlich Weißes des letzten Winters

 

die Fossá wird davon noch einiges fortspülen

 

im Dimmudalur oberhalb des Asparvíkurdalur, der kleine See ist noch vereist

 

Dimmudalur

 

Asparvíkurdalur, oberer Teil

 

Asparvíkurdalur, Mitte

 

Talausgang, im Hintergrund Asparvík

 

blüht dort, wo es auf den ersten Blick nur Felsen und Schnee gibt

 

hier fehlt zum Bild leider die Duftprobe: einfach nur betörend ...

 

auf dem Weg nach Süden, zurück über Þorskafjarðarheiði

 

die '94er Tour läßt grüßen: auf der ( jetzt alten ) 61 oberhalb des Kvígindisfjörður

 

Kvígindisfjörður

 

Þverá, Vatnsfjörður

 

hier läßt es sich heut' gut aushalten ...

 

... und hier auch :o)

 

der Snæfellsjökull in aufziehendem Schlechtwetter

 

Beweisphotos müssen sein ...

 

20. Juni, Selfoss, Campingplatz: FBÍ fornbílamót 2009

 

 

recht Modernes zwischen dem rollenden Altmetall ( © Bild: jsl )

 

aber: lengst aðkomin, titelt www.fornbill.is ( © Bild: jsl ) ...

 

... und dafür gibt es glatt einen Preis! ( © Bild: jsl )

 

weitere Bilder vom Oldtimertreffen

 

 

 

22. Juni: es geht heimwärts

 

Bei nur drei Wochen Reisedauer insgesamt kommt der Tag, an dem die Fahrt zurück nach Seyðisfjörður führt, viel zu schnell. Das muß in den kommenden Jahren wieder anders werden, der Aufwand lohnt sich in dieser Form kaum. Bei eher mäßigem Wetter rolle ich von Reykjavík aus über die 1 nach Osten. Mit südwestlicher Strömung ist das typische Waschküchenwetter des Atlantiks nach Ísland gekommen, mit zwar relativ milden Temperaturen, aber eben auch tiefziehenden Wolken, Regen, und miserabler Aussicht. Habe wie so oft mit Einkaufen und letzten Besuchen viel zu viel Zeit verdaddelt, erreiche gegen Abend gerade noch den Seljalandsfoss.

 

das Bild täuscht, hier sind reichlich Touris unterwegs

 

auch in diesem Jahr bei schlechtem Wetter abgelichtet: Seljalandsfoss

 

Aber wohin nun in dieser Ecke, wenn nicht auf einen offiziellen Campingplatz oder sogar in eine Hüttenunterkunft? Die Wahl fällt auf ein Plätzchen am Weg nach Þórsmörk, was zunächst kaum aufregend erscheint, wenn der fahrbare Untersatz nicht schlappe 32 Jahre alt wäre, und zudem über nur wenig Bodenfreiheit verfügt. Hinter der alten Brücke über die Markarfljót wird die 249 jedenfalls sehr schnell zu einer echten F, da hat ein Oldtimer nix mehr zu suchen. Naja, es sind in erster Linie der grobe Schotter und die tief ausgefahrene Spur, die Nerven kosten, und ggf. Material, aber an sich noch kein Hindernis darstellen. Und so ist es letzten Endes nur eine Frage der Geschwindigkeit. Zum Glück ist zu später Stunde hier kaum mehr jemand unterwegs, es bleibt Zeit, quasi jeden Stein zu umrunden. 

 

Der anvisierte Platz befindet sich zum Eyjafjallajökull hin, gleich hinter den letzten Heuweisen des letzten Hofesrechts am Weg, und gar nicht weit von der F249 entfernt. Eine kurze Fahrspur führt einen Bach folgend an die sanft ansteigenden, grasigen Berghänge heran. Es gilt allerdings, gleich zu Anfang den genannten Bach zu furten, das ist mir nicht ganz koscher. Es gibt aber nur feinen Schotter, keine großen Felsen, und auch keine tiefen Löcher. 

 

Der Idee, hier im Schatten es Eyjafjallajökull könnten die Regenwolken hinter den Bergen zurückbleiben, ist von A.... . Es plestert fast ununterbrochen, und nichts ist ätzender, als das Zelt im Regen aufzuschlagen. Doch wie so oft, man muß einfach ein wenig warten, es ist heute kein "ausländischer" Regen. Und so bleibt am Abend schlußendlich sogar noch Zeit, den Grill anzuschmeißen.

 

wenigstens ließ sich das Zelt vor der Nauthúsagil im Trockenen aufstellen

 

am Eingang zur Nauthúsagil

 

Der nächste Tag beginnt wie der vorige endete, mit Nassem von oben. Das Bad im benachbarten Fluß ist überflüssig, einfach brutto für netto nach draußen stellen, das reicht auch.  

 

und auch hier hat's wieder Regen: Skógarfoss

 

der Lómagnúpur in tiefhängenden Regenwolken

 

kurz vor Skaftafell, Skaftafells- und Svínafellsjökull

 

der Skaftafellsjökull unter Regenwolken

 

am Fjallslón schaut es in diesem Jahr auch nicht besser aus

 

Eisberge gibt es trotzdem reichlich zu sehen

 

auch direkt vor der Abbruchkante

 

xxx

 

die hineinströmende Tide hat das Eis auf dem Jökulsárlón gerade gen Gletscher geschoben

 

ein Beweisphoto gibt es trotzdem

 

Þorgeirsstaðadalur im Regen

 

das Tal taugt trotzdem gut als Knackplatz

 

auch dies ist keine morgendliche Fata Morgana: Rentiere neben der 1 kurz hinter Hvalnes

 

die Küste in Höhe Krossanes, in Richtung Norden gesehen ...

 

... und das Ganze noch einmal in die andere Richtung ...

 

... vom '94er Knackplatz an der Selvík gesehen

 

an der Breiðdalsvík ist das Wetter wie ausgewechselt ...

 

... die dicken Regenwolken haben sich verzogen ...

 

... und schon schaut alles wieder ganz anders aus.

 

nördlich der Breiðdalsvík

 

in den Bergen fängt sich schnell die aufsteigende Feuchtigkeit ...

 

... die die Sonne aus dem Meer zieht

 

an der Eyvindará kurz vor Egilsstaðir, ...

 

... letzter Abend in der Pampa

 

Donnerstagmorgen, die Norrøna kurz vor dem Anlegen in Seyðisfjörður

 

am Kai, die meisten Passagiere sind schon runter

 

Ausblick von Deck 8, der Zoll hat weiter aufgerüstet

 

das Beladen der Fähre ist bereits beendet

 

Seyðisfjörður unter tiefhängenden Regenwolken

 

auch Tórshavn ist am kommenden Morgen unter Wolken 

 

kein Regen, nur Nebel, und merklich wärmer ist es heute auf Tinganes

 

Blick von Deck 7 auf Thors Hafen

 

Auslaufen aus Tórshavn

 

 

 

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